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  • Tamron SP 150-600mm Di VC USD

    Anfang November kündigte der Hersteller Tamron ein neues Ultratelezoom für Anfang 2014 an. Seit 17.01.2014 ist das Tamron SP 150-600mm Di VC offiziell in Deutschland erhältlich. Neben den Brennweitenbereich und den technischen Daten ist auch der Preis sehr interessant. Die Neugier war sehr groß und so bestellte ich kurzerhand ein Exemplar um mir ein Bild von der Low-Budget Linse zu machen.

     

    Technische Daten des Tamron SP 150-600mm Di VC

     

    Brennweitenbereich: 150-600mm

    Lichtstärke: f5-6.3

    Naheinstellgrenze: 2,7m

    Blendenlamellen: 9

    Filtergröße: 95mm

    Gewicht: 1950g

    Bauart: Drehzoom

    Sonstiges: VC (Vibraion Compensation), USD (Ultrasonic Silent Drive), Sonnenblende

     

    Erster Eindruck

     

    Das Objektiv wird in einem schlichten Karton geliefert, diesem liegt eine Gebrauchsanweisung und eine Garantierkarte bei. Registriert man das Objektiv innerhalb der ersten 2 Monate nach dem Kaufdatum erhält man von Tamron Deutschland eine 5-jährige Garantie. Der Tubus und die Sonnenblende sind in einer Tüte eingepackt. Beim herausnehmen aus der Verpackung merkt man gleich das dieses Objektiv solide verarbeitet ist. Der Zoom- und Fokusring laufen sehr leicht, ein Spiel ist hier nicht festzustellen. Dies gilt auch für den Tubus wenn er auf die maximale Brennweite von 600mm herausgefahren ist. Die Stativschelle ist recht massiv und sitzt sehr gut, leider hat sie keine Rasterung für Hoch- bzw. Querformat. Die Rändelschraube zum festziehen ist sehr griffig, das Objektiv lässt sich gut am Fuß tragen, trotzdem könnte dieser einen Tick länger sein. Die Gegenlichtblende ist aus Kunststoff gefertigt und wirkt gegenüber dem hochwertigen anmutenden Finish des Objektivs etwas einfacher, sie lässt sich durch eine Markierung leicht anbringen und hat einen festen Sitz. Der Objektivdeckel hat den für Tamron typischen Innengriff und sitzt perfekt. Das Objektiv liegt mit angesetzten Body gut ausbalanciert in der Hand, dies trifft sowohl bei meiner EOS 1D MK IV als auch bei der EOS 5D MK III zu.

     

    Erster Einsatz

     

    Nachdem der erste Eindruck durchweg positiv ist, bin ich gespannt wie sich die neue Linse in der Praxis schlägt. Bei trüben bedeckten Himmel geht es für erste Tests in die heimische Ansitzhütte nahe dem Waldrand. Als Kamera kommt eine EOS 5D MK III zum Einsatz, also ein Vollformat-Gehäuse. Positiv überrascht bin ich vom Geräusch des Autofokus-Motors, der ist sehr leise, da bin ich von anderen Fremdherstellern schlimmeres gewohnt. Der erste gefiederte Freund lässt nicht lange auf sich warten, also anvisieren , scharfstellen und abdrücken. Die Optik fokussiert sicher und auch überraschend schnell für ein Zoom-Objektiv. Nach meinem subjektiven Eindruck liegt es hier verglichen mit meinem Canon EF 100-400 leicht vorne.

     

    Das hier gezeigten Bilder ist vom Stativ mit ausgeschalteten VC (Bildstabilisator) bei Offenblende (f6.3) entstanden. Hier die kompletten Kameradaten: EOS 5D MK III - 600mm - f6.3 - 1/320sec - ISO1000 - VC off